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Männer I05.05.2014

Rückblick Herren Saison 2013/2014

Sie trugen Fast-Aufsteiger-Shirts, sie lagen sich in den Armen, wurden von den Zuschauern gefeiert und ließen bis tief in die Nacht mit einer rauschenden Party die Saison ausklingen.
Dabei wurden sie mit zwei Punkten Rückstand nur Dritter in der Tabelle und haben keine Meisterschaft und keinen Aufstieg errungen.

Im Vorjahr waren sie Vierter und haben sich damit nur minimal verbessert.
Sowohl die Stimmung aller Beteiligten wie auch die Fakten beweisen allerdings, dass die Herrenmannschaft der TS Großauheim wirklich Großes geleistet hat.

Die Reihe der Abgänger war erheblich.
So schieden die Torwarte Gunkel und Rokus sowie die Stammspieler Samar, Flender, Faust, Andes, Winterling und Hamann.
Ergänzt wurde das Team ausschließlich aus der zweiten Mannschaft mit Weber, Hombach, Schäfer und Thon sowie Steiner, Horch, Wacker, Standfest, Seegräber und Lotz aus der eigenen A-Jugend in ihrem ersten Jahr bei den Aktiven.
Auf wackeligen Beinen stand der Einsatz von Marc Standfest und David Schäfer, die auswärtige Studienplätze anpeilten. Dazu war gleich zu Beginn klar, dass sowohl Henning Weigert wie Marius Hehn praktisch ohne Training auskommen müssen, da sie an ihren auswärtigen Studienplätzen in Darmstadt bzw. Marburg stationiert waren.

Im Verlaufe der Runde gesellten sich dann noch einige Verletzungen dazu. Björn Thon und Andrè Seegräber fielen schon in der Vorrunde für lange Zeit aus. Zudem vermisste man den Torjäger Majo Hehn nach schwerer Verletzung im Spiel in Seligenstadt für glatte 10 Wochen. Auch Jungkeeper Tim Wacker musste gleich zweimal länger pausieren.
Entsprechend realistisch setzte sich die Mannschaft das Ziel, möglichst schnell sich von den Abstiegsrängen zu distanzieren, um die Integration der jungen Spieler konzeptionell anstatt pragmatisch voran zu bringen.

Die Tatsache, dass nach dem Rundenauftakt bei 10:0 Punkten bereits jegliche Zweifel an der Ligatauglichkeit beseitigt waren, kam nicht von ungefähr.
So hat die Zusammenlegung des Trainings mit der zweiten Mannschaft nicht nur den Vorteil gebracht, nahtlose Übergänge zu schaffen. Seit Vorbereitungsbeginn im Juni 2013 herrschte eine hohe Trainingsbeteiligung, die selbst in bekannt schwierigen Zeiten wie Ferien, Fasching u.ä. niemals unter 12 Teilnehmer sank.

Die Mannschaft arbeitete immer sehr fleißig im Training. Die Kommunikation war zudem hervorragend und die jungen Spieler konnten von den Tipps der erfahrenen Kräfte kontinuierlich profitieren.
Auch die Schlappen in den Spitzenspielen gegen Altenhasslau, in Seligenstadt und bei der HSG Hanau konnten die eingeschworene Gemeinschaft nie ins Wackeln und schon gar nicht zum Wanken bringen.

So wurde der Weg konsequent fortgesetzt, den A-Jugendlichen zunehmend mehr Verantwortung übertragen und unversehens stand man im Frühjahr 2014 wieder auf der Pole-Position.
Dass dann die Spitzenspiele in Altenhasslau und gegen Seligenstadt knapp aber verdient verloren gingen, schmerzte kurz und war blitzschnell vergessen.
Die Mannschaft zeigte auch ohne hohe Ziele Qualitäten, die Spitzenmannschaften brauchen. Das sind Zusammenhalt, Disziplin, Selbstvertrauen, Einsatzwillen und die Bereitschaft, sich immer in den Dienst des Teams zu stellen.

Nach verdienter Pause und einer jetzt schon mit großer Vorfreude erwarteten Abschlussfahrt nach Kaiserslautern beginnt  im Juni 2014 die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit.
Nicht mehr an Bord sind dann Torsten Weber (Damentrainer) und David Schäfer (tritt studienbedingt kürzer). 
Dafür wird Björn Thon wieder einsteigen und mit Rückkehrer Christian Winterling sowie Daniel Steiner (2. Mannschaft) wird der Kader mit Bekannten ergänzt.

Die Inhalte der Vorbereitung sind die logische Konsequenz aus Erreichtem und Vorhandenem.

Die abgelaufene Saison hat gute Qualität in den Trainingsschwerpunkten Schnelle Mitte, erweiterter Tempogegenstoß und Auslösehandlungen gebracht.

Die neue Spielzeit wird dafür genutzt, eine offensive Deckungsvariante zu erlernen, die athletischen Grundlagen zu stärken, bessere Überzahlkonzepte zu nutzen und natürlich jeden Spieler unabhängig von Position und Alter voran zu bringen.
Dabei soll auch die kontinuierliche Entwicklung unseres jungen Torwartgespannes durch Peter Simowsky intensiv fortgesetzt werden.

Es wird viele Vorbereitungsspiele geben und auch wieder ein intensives Trainingslager.

An den Rahmenbedingungen muss nun wirklich nichts geändert werden und es besteht die berechtigte Hoffnung, dass sich die Entwicklung des Teams und jedes Einzelnen fortsetzt.

Und alle freuen sich jetzt schon darauf ....