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Männer I28.04.2014

BZA OHG TSG Bürgel II : TS Großauheim 38:36 (20:16)

TGA steigt nicht auf

Mit der Niederlage bei der Landesliga-Reserve der TSG Bürgel ist die TS Großauheim auf Platz drei gerutscht. Neben Meister TGS Seligenstadt steigt somit der TV Altenhasslau in jedem Fall aufgrund des besseren direkten Vergleiches auf.
Da der frühzeitige Klassenerhalt und die Etablierung des umgekrempelten Teams im Vordergrund der Saison standen, schmerzt die Niederlage an sich nicht.
 
Die Bezirksoberliga käme für die blutjunge Mannschaft erheblich zu früh und man hatte sich intern schon vorab verständigt, einen möglichen Aufstieg nicht anzutreten.
 
In Bürgel konnte man weder im Angriff noch in der Abwehr überzeugen.
 
Nach einem ausgeglichenen Spielbeginn setzte sich die Mannschaft von Trainer Wolfgang Knecht schnell auf 15:10 und 19:11 ab. Die TS-Defensive fand gar keinen Zugriff und die Chancen wurden mit zahlreichen Fehlpässen der heimischen TSG auf goldenen Tellern serviert.
 
Immerhin ging ein Ruck durch die Mannschaft und man konnte zur Halbzeit auf einen nicht hoffnungslosen Rückstand von 4 Treffern verkürzen.
 
Der zweite Durchgang gehörte eindeutig den Auheimern. Im Tor konnte sich Hombach erheblich steigern und nun spielte wegen nachlassender Kräfte die TSG den Gästen die Bälle mit vielen Fehlern in die Hände.
 
Bürgel sah beim 34:26 wie der sichere Sieger aus. Mit einer vorbildlichen Moral knabberten die Spitzenweg-Handballer nun jedoch den Vorsprung auf 35:37 herunter und besaßen bei verbleibenden 2 Minuten Spielzeit alle Möglichkeiten.
 
Ein verworfener Strafwurf und ein Gegenstoß, bei dem TS-Spielmacher Möhwald mit einem Wadenkrampf zu Boden ging, verhinderten den Ausgleich für die zu spät erwachten Großauheimer.
 
Auch wenn die Anzahl der Tore sehr hoch scheint, vergab der Angriff in der zweiten Hälfte einen möglichenErfolg. Die Zahl der völlig frei vergebenen Chancen war dicke zweistellig und selten zuvor hatte man die derart leichte Möglichkeit, in einem Spiel 50 Tore und mehr zu erzielen.
 
Als positiver Aspekt bleibt die gute Moral hängen, sich auch bei hohen Rückständen wieder heran zu kämpfen.
 
Negativer Aspekt waren die mit dem Tempo des Spieles hilflos überforderten Schiedsrichter. Beide Trainer einigten sich deswegen darauf, ein Lotteriespiel gesehen zu haben, dessen verdienter Sieger TSG Bürgel heißt.
 
Nachdem man in der Saison mit hervorragenden Schiedsrichterleistungen geradezu verwöhnt war, ist es schade, dass gerade in den Spitzenspielen in Altenhasslau und Bürgel Gespanne auftraten, die insbesondere läuferisch selten in der Lage waren, sich in eine gute Beobachtungsposition zu bringen.
So etwas ist schade, wenn man sich zuvor in Hunderten von Trainingseinheiten als Spieler und Trainer müht und weh tut, um dann mit unangepassten äußeren Umständen in den Highlights konfrontiert zu werden.
 
TS: Hombach und Wacker (n.e.) im Tor; Krischke 2, Hehn 7, Weber 5/1, Möhwald 6/1, Funk 3/1, Horch 2, Weigert 1, Standfest 3, Steiner 2, Schäfer (n.e.), Lotz 5.