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Männer I07.10.2013

Männer behalten die weiße Weste

HSG Kinzigtal II : TS Großauheim 25:30 (11:15)

Nach Steinau fuhr unsere Mannschaft als Favorit, nachdem der Kader langsam wieder komplett wird und die HSG sich in einer Umbruchphase befindet. 

 

Dennoch musste man auf den erkrankten Henning Weigert, die Torwarte Thomas Gunkel und Tim Wacker sowie Bence Steiner und Marius Lotz verzichten.

 

Schließlich war der Kader trotzdem stark genug und nach einem zähen Beginn wurde in einer Auszeit in bester Eishockeymanier eine ganze Angriffsreihe ausgewechselt. Die zuvor in der Deckung nicht ganz überzeugenden jungen Spieler bekamen eine Pause und mit Krischke, Weber, Möhwald und Seegräber wurde eine Runderneuerung durchgeführt. 

Die Maßnahme fruchtete und man zog auf 11:7 davon - ein Vorsprung, der bis zum Halbzeitpfiff Bestand haben sollte.

Gegen die kämpferisch überzeugenden Gastgeber und deren unangenehme 3:2:1-Deckung verordnete Trainer Schönwetter für die zweite Hälfte mehr Spiel ohne Ball, um noch häufiger zum gegnerischen Kreis vordringen zu können.

Dies gelang allerdings zunächst nicht mit zählbarem Erfolg. Zwar war das Spiel ohne Ball deutlich besser geworden. Im Gegensatz zur ersten Hälfte jedoch vergaßen die bislang excellenten Schiedsrichter jedoch die progressive Bestrafung mit Zeitstrafen und Strafwürfen. So tankten sich Hehn und Funk zwar wiederholt durch und hatten meist einen Abwehrspieler an sich hängen. Zum Torerfolg kam man dennoch selten.

Die logische Konsequenz war, dass Kinzigtal bis auf ein Tor verkürzte beim 15:16 und 18:19. 

Eine Sequenz überdurchschnittlicher Einzelaktionen (von denen eine insgesamt nur durchschnittlich spielende TS bis dato nichts sehen ließ) läutete jedoch die Wende ein und man steuerte schließlich dem Auswärtssieg entgegen. 

Auslöser der kurzen Turbophase war zunächst die rote Karte gegen Björn Thon, der einen Gegenspieler beim Gegenstoß behinderte.

In der Folge hielt Tobi Hombach zweimal hintereinander spektakulär und David Schäfer erkämpfte sich im Vollsprint zwei Gegenstoßpässe der HSG. Das reichte, um sich erneut ein kleines Polster zu verschaffen, das mit dem zu verflüssigenden 30ten Treffer durch Seegräber bis zur Schlußsekunde reichte.

Nun steht man etwas unerwartet ungeschlagen oben in der Tabelle. Die Aussagekraft dieses Höhenfluges ist jedoch relativ zu sehen, da man die Spitzenteams aus Altenhasslau, Hanau und Seligenstadt noch zu spielen hat.

Zunächst folgen zwei echte Derbys gegen die Hanauer TG und den Nachbarn aus Klein-Auheim. Ziel darf es ruhig sein, nach diesen Partien mit 10:0 Punkten weiter ober zu stehen.

 

TS: Hombach im Tor; Hehn 9/2, Schäfer, Horch 3, Funk 2, Thon 2, Seegräber 2, Weber 2/1, Standfest 6/3, Möhwald 2 und H. Krischke 2/1